Physiotherapie / Krankengymnastik und Massage für Ihren Hund und Ihre Katze

In Amerika und in den Niederlanden ist die Tier-Physiotherapie schon seit Jahren bekannt. Dort arbeiten viele Tierärzte eng mit Tierphysiotherapeuten zusammen. Auch in Deutschland wird Physiotherapie für Hunde und Pferde immer häufiger eingesetzt – nicht nur nach Operationen.

Wie erkenne ich, ob mein Hund eine Physiotherapie benötigt?

Die Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Lebensfreude Ihres Hundes ist weder Zufall noch Zauberei. Er braucht einen gesunden und gut trainierten Bewegungsapparat, stabile Knochen, kräftige Muskeln und voll funktionsfähige Nerven. Wenn einer oder mehrere der nachfolgenden Punkte auf Ihren Hund zutrifft, könnte er hier Defizite haben.

  • Hat Ihr Hund in der letzten Zeit Probleme sich zu bewegen?
  • Kommt er nicht mehr aus seinem Körbchen?
  • Lahmt er oder hat er „Startprobleme“?
  • Wurde Ihr Hund vor kurzem operiert oder hat er eine Operation vor sich?
  • Hat sich seine Leistungsfähigkeit verringert?
  • Spielt er nicht mehr so gerne, sucht er seine Ruhe?
  • Setzt er sich nur noch langsam hin oder bereitet ihm das Aufstehen Probleme?
  • Entzieht er sich plötzlich beim Bürsten?

Dies alles könnten Anzeichen für eine Erkrankung sein, die mit Hilfe der Hunde-Physiotherapie behandelt werden kann.

Tierphysiotherapie/Tiertherapie kann helfen bei:

Beim Hund/Katze/ Heimtier:

  • Bei Tieren, die nicht mehr operiert werden können.
  • Bei degenerativen Verschleißerkrankungen (z.B. Arthrose)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates(z.B. HD; ED; Spondylosen)
  • zum Aufbau der Muskulatur.
  • Erhaltung und Steigerung der Ausdauer. Physiotherapie kann auch helfen, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten.
  • zur Rehabilitation nach Unfällen, Verletzungen oder chirurgischen (z.B. Kreuzbandersatz, künstliches Hüftgelenk), neurochirurgischen (z.B. Operationen an der Bandscheibe) Eingriffen
  • zur Schmerzlinderung oder –Beseitigung bei Gelenkblockaden, Muskelverspannungen, Sehnen-, Bänder- oder Muskelansatzreizungen
  • bei neurologischen Erkrankungen z.B. Bandscheibenvorfall(Dackellähme), peripheren Lähmungen (z.B. Radialis-Parese)
  • zur Betreuung von Sporthunden zur Leistungssteigerung oder Aufdeckung von Problemen

Zu den Einsatzbereichen der Tierphysiotherapie gehören auch (von A-Z):

  • Altersbeschwerden, Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen
  • Arthritis und Arthrose
  • Bandscheibenvorfall/ Discopathie
  • Beckenrotation
  • Bluterguss/ Hämatom
  • Blockaden/ Bewegungseinschränkungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Hüftgelenksdysplasie/ HD
  • Kippfenstersyndrom (Katze)
  • Koordinationsstörung
  • Lähmungen
  • Muskelprobleme (-dysbalance, -verhärtung,…)
  • Narben
  • Nervenerkrankungen
  • Obstipation (Verstopfung, Kotabsatzprobleme)
  • Ödeme (Wasseransammlungen, „angelaufene Beine“)
  • nach orthopädischen Eingriffen und Operationen
  • Schlaganfall
  • Schmerzen
  • Sehnen-und Bänderprobleme
  • Sport-Tierphysiotherapie (warm up/ cool down)
  • Verletzungsfolgen
  • Wundheilungsstörungen